Dezember 22nd, 2011
Erstellt man eine eigene Anwendung auf Basis der NetBeans Platform erstellt kommt man irgendwann unweigerlich an den Punkt das Resultat auch an die Endanwender verteilen zu wollen. Im Kontextmenü des Suiteprojekt liefert der Eintrag “Package as” alles was man dafür benötigt. Ein Problem gibt es nur, wenn man während der Entwicklung der eigenen Anwendung individuelle Argumente mit auf den Weg geben möchte. Im Debugger kann man hierfür ganz einfach die Variable run.args.extra in der project.properties nutzen. Leider werden diese Einstellungen nicht in eine Distribution übernommen. Read the rest of this entry »
Dezember 12th, 2011
Die neue Version von NetBeans steht kurz vor der Veröffentlichung. Die passende Wiki-Seite mit den Neuerungen ist nun auch online. Am meisten freut mich, dass nun endlich eine “Organize Imports” Funktion direkt in NetBeans integriert sein wird. Read the rest of this entry »
Dezember 1st, 2011
Es ist schon nicht einfach einen eigenen Processor für Annotations zu schreiben, wenn man etwas Fehlerbehandlung einbauen möchte. Aber noch “schwieriger” ist es diesen Processor im Debugger betrachten zu können. Das Problem ist, dass sich die IDE im Grunde genommen selber debuggen muss. Zur IDE hat man in den seltensten Fällen ein Projekt, zu dem man einfach Strg+F5 drücken könnte. Allerdings gelingt man mit einem einfach Trick sehr schnell an das gewünschte Ziel. Read the rest of this entry »
November 22nd, 2011
Ich bin im Moment auf einem Annotation-Trip. Die Dinger sind cool. Vor allem in Zusammenhang mit ihren Processor Implementierungen. NetBeans macht es in seinen neusten Versionen selbst vor. So cool die XML Layer Strukturen zur Laufzeit auch sind, so uncool sind sie in dem Quellen zu pflegen. Dank des LayerGeneratingProcessors ist es aber verdammt einfach geworden Annotations (die ja bekanntlich direkt im Quelltext bei den betroffenen Klassen stehen) selber zu schreiben, die die notwendigen Einträge in der layer.xml erstellen.
Ein ähnliches leidiges Thema wie die XML Layer sind Services, die man selber in einer Textdatei unter META-INF/services pflegen darf. Auch hier bietet NetBeans von eine Annotation samt Processor bereit um diese Einträge direkt im Quelltext zu schreiben: @ServiceProvider.
In einer NetBeans RCP Anwendung ohne weiteres nutzbar und sogar zu bevorzugendes Mittel. Allerdings wäre so etwas in einer eigenen Standard Java Anwendung auch cool. Ich hatte so etwas zwar auch schon mal selber geschrieben aber ganz so gut wie die NetBeans Implementierung war das dann doch nicht. Allerdings ist es relativ einfach möglich die Annotation von NetBeans in den eigenen Java SE Projekten zu nutzen: Read the rest of this entry »
November 10th, 2011
Für eine NetBeans Rich Client Platform Anwendung ist es ein leichtes eine bestehende .jar-Datei in ein Modul zu kapseln. Das so genannte “Library Wrapper Module” steht im “New Project Wizard” zu Verfügung und man muss nur noch eine (oder mehrere) Java Archive auswählen, fertig. Den Rest erledigt die NetBeans IDE für uns. Das klappt prima, wenn man auch tatsächlich eine .jar-Datei hat, die von extern kommt oder “quasi nie” geändert wird.
Hat man jedoch ein bestehendes Java SE Projekt, welches man jetzt auch für NetBeans nutzen möchte, ist das nicht mehr ganz so einfach. Read the rest of this entry »
November 10th, 2011
Ich hatte den Entwurf für einen eigenen Artikel schon begonnen. Aber Geertjan war diesmal schneller:
Annotation Processor for Main Popup Menus (Geertjan’s Blog).
Oktober 19th, 2011
Meine Version der Übersetzungshilfe geht in die nächste Runde. Ich habe meinen “NetBeans Suite Translator” aktualisiert und im NetBeans Plugin Center hoch geladen. Die wichtigste Neuerung dabei ist ein Export aller Bundle Properties als OmegaT Projekt. Read the rest of this entry »
August 5th, 2011
Der Code Formatter in NetBeans ist ja ganz nett und stellt auch einen rudimentären Support dar um den Sourcecode nicht komplett “versauen” zu lassen. Aber so richtig viel kann der nicht. Andere Open Source Projekte wie Jalopy, jindent oder Jacobe sind entweder veraltet, nicht vollständig frei oder komplett auf kommerziell umgestellt. Ich vermisse in NetBeans so etwas, wie es in Eclipse schon seit Jahren Standard ist.
Bei der Suche nach einem guten “Stand alone” Formatter bin ich über Umwege auf den Blogeintrag How to use the eclipse code formatter from your code im “ssssssssssscripting !!!”-Blog gestoßen. Read the rest of this entry »
Juli 26th, 2011
Auf dem letzten NetBeans Training wurde ich von Geertjan gefragt wie wir bei uns den Continuous Integration Server Jenkins dazu nutzen um unsere WZL Gear Toolbox automatisch generieren zu lassen. Das großen Problem ist, dass Jenkins zwar sehr einfach Maven Builds einbinden kann und zusammen mit Maven auch Suiteprojekte sehr einfach einzufügen ist aber für Ant-basierte Projekten funktioniert das so einfach nicht. Das Buildskript benötigt einige Informationen wo zum Beispiel die NetBeans Platform selber sich befindet. Ein so genannter “headless build” wird von NetBeans selbst nicht unterstützt. Read the rest of this entry »
Juli 20th, 2011
Wir nutzen seit über drei Jahren die NetBeans Platform als Basis für unsere eigene Anwendung. Vor knapp zwei Jahren bin ich in Göttingen auf den Source Talk Tagen gewesen und durfte den Ausführungen von Geertjan Wielenga, Toni Epple und Aljoscha Rittner lauschen. Eine Offenbarung.
Schnell kam mir die Idee das ganz auch in Aachen zu veranstalten. Nach einigen Telefonaten und Emails hat es geklappt und die MaTSE Azubis kamen in den Genuss die drei live und in Aktion zu erleben:

Ich danke den dreien noch einmal ganz herzlich für ihr kommen. Vielleicht klappt es ja auch eine regelmäßige Veranstaltung daraus zu generieren.
edit: Josch hat nun auch das Gruppenfoto ins Netz gestellt:
